
Die erste institutionelle Ausstellung in Europa, die der US-amerikanischen Malerin Katherine Bernhardt gewidmet ist, präsentiert einen umfassenden Überblick über ihr jüngstes Werk. Mit ihren großformatigen, leuchtend farbigen Gemälden hat sich Bernhardt als eine der markantesten Stimmen der zeitgenössischen Malerei etabliert.
Kunsthistorisch bewegt sich ihr Werk an der Schnittstelle von Pop Art, Neo-Expressionismus und postdigitaler Malerei. Bernhardt greift die Strategien der Pop Art der 1960er-Jahre auf, wie sie von Künstlern wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein und Claes Oldenburg entwickelt wurden, und übersetzt deren Bildsprachen in eine subjektive und expressive zeitgenössische Form.…
16.04.2026, A.rtificial I.ntrospection O., Eröffnung: 19.5.2026, 18:00–21:00 Uhr
Die Ausstellung A.rtificial I.ntrospection O. (A.I.O.) untersucht Denken, Wahrnehmung und Subjektivität im Spannungsfeld von Selbstbeobachtung, Kybernetik und Künstlicher Intelligenz. Ausgangspunkt ist das Werk des österreichischen Schriftstellers, Denkpsychologen und Kybernetikers Oswald Wiener (1935 – 2021), dessen originäres Werk sich seit den 1950er-Jahren kritisch zwischen diesen Feldern bewegte und sich systematisch der institutionellen Vereinnahmung entzog.

Kurator:innen: Sandro Droschl mit Franca Zitta
Kuratorische Beratung, Nachlass Oswald Wiener: Thomas Eder, Thomas Raab
Kooperation: Franz-Nabl-Institut für Literaturforschung / Literaturhaus Graz: Klaus Kastberger, Daniela…
17.03.2026, Ulrike Ottinger: Die Berlin-Trilogie
Filmreihe
24.–26.4.2026

Ulrike Ottinger gilt als eine der wesentlichen avantgardistischen zeitgenössischen Filmemacherinnen ihrer Generation, die insbesondere über ihr filmisches Schaffen Bekanntheit erlangt hat. Die 1942 in Konstanz geborene Ottinger kann heute auf mehr als sechs Jahrzehnte künstlerischen Schaffens zurückblicken, das sie nicht nur an verschiedene Orte brachte, sondern sie von der Bildenden Kunst zum Filmemachen finden ließ. Dabei entwickelte sie einen non-linearen und teils surrealistisch-bizarren Filmstil.
Ab Ende der 1970er- und Anfang der 1980er-Jahre entstand Ottingers sogenannte Berlin-Trilogie, die anlässlich der heurigen Galerientage in Graz, die auch…
16.01.2026, Susanne Wenger: Àdùnní Olórìṣà 7.2.–19.4.2026

Susanne Wenger, Mọrèmi, Odùduwà steigt vom Himmel, 1959
àdìrẹ Kassavastärkebatik
200 × 391 cm
Courtesy Susanne Wenger Foundation, Krems
Foto: © Martin Bilinovac
Eröffnung: 6.2.2026, 18:00–21:00 Uhr
Die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs – ihr Widerstand gegen den Nationalsozialismus und insbesondere die Ermordung befreundeter Künstler:innen wie Karl Drews und Herbert Eichholzer– prägten Susanne Wengers künstlerische Entwicklung nachhaltig. Aus diesen Erlebnissen heraus entwickelte sie eine transzendente, mythologisch aufgeladene Formsprache. Nach ihrer Ausbildung an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und einem Aufenthalt in Paris reiste sie im Jahr 1950 mit dem Linguisten und…
