30.06.2018-26.08.2018
Die britische Künstlerin Hannah Perry (*1984 Chester) kombiniert Fragmente unscharfer Found Footage-Videos mit selbstgedrehtem Material, dazu mischt sie Gesprächsfetzen, die von „Spoken Word“ bis Straßen-Slang reichen. Durch Samplingtechniken und Verfahren der Collage und Assemb-
lage wird in ihren Arbeiten die Zersplitterung des Selbst, wie sie sich in den (Selbst-)Darstellungen in den sozialen Netzwerken der digitalen Welt darstellt, widergespiegelt. Als raumfüllende Installationen, präsentiert auf Baugerüsten oder Matratzenlandschaften, mit auffälligen Beschädigungen und Abnutzungserscheinungen, rufen die von der Künstlerin vorgenommen-
en Zusammenstellungen…
15.05.2018, Raum D: Digitale Projekte, Malte Bruns: Küchenstück
Raum D: Digitale Projekte
Malte Bruns
Bis zum 9. September gibt die neu initiierte Reihe „Raum D: Digitale Projekte“ Einblicke in die Praktiken junger medienkünstlerischer Positionen. Dem Rhythmus der zeitgemäßen Informationsvermittlung folgend wird das eher schnelllebige Format in höherer Schlagzahl als der übliche Ausstellungszyklus anberaumt. In loser Abfolge und durchaus spontan werden aktuelle Arbeiten und Videos junger innovativer lokaler und internationaler Künstler_innen präsentiert.
Den Auftakt von „Raum D: Digitale Projekte“ macht Malte Bruns mit seinem…
2.05.2018, Tymek Borowski, Maruša Sagadin: Tschumi Alumni How art works? How culture works?
Eröffnung: 04.05.2018
05.05.2018-21.06.2018
Wir leben in unübersichtlichen und durchaus komplexen Zeiten. In einem für beide Länder so wichtigen gemeinsamen Europa verbinden Polen und Österreich ein reiches kulturelles Leben, das sich aus einem spezifischen und teils ähnlichen historischen Bewusstsein und einem darauf aufbauenden traditionsorientierten Weltbild speist. Wie funktionieren darin Kunst und Kultur? Was soll Zeitgeist sein? Wie bringen sich die davon angesprochenen Personen ein, von welchen Personen sprechen wir? Und schließlich: Wie kann ein Kunst- und Kulturinstitut diese Werte und Ansprüche im Sinne eines produktiven Austauschs und guter Nachbarschaft vermitteln? Darauf geben…
2.05.2018, Ashley Hans Scheirl: Genital Economy Posing
Eröffnung: 04.05.2018 18:30
05-05.2018-21.06.2018
In Ashley Hans Scheirls „life art“ steht das Hinterfragen von gesellschaftlichen Normen und Verhältnissen sowie die Weiterentwicklung des Umgangs mit der eigenen Identität und Sexualität im Zentrum ihrer oft medienübergreifenden Arbeiten. Dabei steht die Verschränkung von Biographie und Kunst, die Frage nach der eigenen Identität, das Überwinden von Geschlechter- und Genregrenzen zur Disposition. Scheirl, die laut Eigendefinition „Trans-(-media, -genre, -gender)Künstler_in“ ist, wechselt gekonnt zwischen den Formaten aus Malerei, Zeichnung, Skulptur, Film, Video und Performance, ohne sich auf bestimmte Klassifizierungen einzulassen.


