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26.05.2013, Kerstin Cmelka. Kunst und Lebensform

 Kerstin Cmelka, Kunst und Lebensform, 2013

Kerstin Cmelka. Kunst und Lebensform,

Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien (KM–)

Burgring 2

8010 Graz

www.km-k.at

Ein Interesse an filigranen Unterwanderungen und die Arbeit mit Brüchen steht im Mittelpunkt der vielschichtigen, multimedialen Re-Inszenierungen historischer Stoffe aus Film, Kunst und Theater von Kerstin Cmelka in ihrer Personale im Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien (KM–).

In diesen Re-Inszenierungen kommt es durch das Mitwirken befreundeter Künstlerinnen und Künstler zu (Ver-)Doppelungen im Aufbau meist brüchiger Komplizenschaften mit den Betrachter/innen. Die darin neu verhandelten Aussagen zwischen den Polen Kunst und Leben werden einander überschneidend gezeigt, stets wird ein reflexives Meta-Kommentar zur möglichst freien Interpretation mit aufgeführt.

Eröffnung: 07.06.2013 20:00

Performance im Rahmen der Eröffnung: Kerstin Cmelka “Change” nach Wolfgang Bauer featuring Manuel Gorkiewicz, Hanno Millesi, Christian Wallner and Thomas Draschan

An Art Day’s Night, Donnerstags 19:00:

Vortrag Tom Lamberty, Merve Verlag 13.06.2013Vortrag Adrian Williams „Can’t find my glasses without my glasses“ 27.06.2013

Katalogpräsentation 27.06.2013

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26.05.2013, Doris Piwonka

Doris Piwonka, o.T., 2013, 200 x 175 cm, Courtesy die Künstlerin, Photo: I. Furcat

Doris Piwonka 08 06 – 25 07 2013,

Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien (KM–)

Burgring 2

8010 Graz

www.km-k.at

Die malerische Praxis von Doris Piwonka (geboren 1968 in Judenburg) ist ein Paradebeispiel für eine Malerei, die sich den eigenen historischen wie aktuellen Bedingungen bewusst ist. Sie steht zudem für ein Weiterverfolgen eines Diskurses zur zeitgenössischen Malerei und behauptet jenes im Vertrauen auf des Mediums stets inhärenter, erneuerbarer, ästhetischer und visueller Energien. In ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung im KM– Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien werden exemplarisch Bilder aus mehreren Werkblöcken beziehungsweise Schaffensphasen zu sehen sein, die über ein rein formales Interesse an malerischen Angelegenheiten hinausgehen.

Eröffnung: 07.06.2013 20:00

An Art Day’s Night, Donnerstags 19:00:

Konzert Susanna Gartmayer „aouie“ 20.06.2013

Vortrag Martin Prinzhorn 04.07.2013

Kuratorenführung 11.07.2013

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21.04.2013, Valentin Ruhry. réclamer

Valentin Ruhry, 1300-700 (reclamér), 2013

KM– Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien

Eröffnung: 15.05.2013, 19:00
Ausstellungsdauer: 16.05.2013 – 02.06.2013
Öffnungszeiten: Di – So: 11-17 Uhr, Do: 11-20 Uhr

23.05.2013, 19:00 Künstlergespräch Valentin Ruhry

Mit dem Ausstellungstitel „réclamer“ bezieht sich Valentin Ruhry grob auf Reklame bzw. die Werbefunktion, mit der Leuchtkästen eigentlich konnotiert sind (lat. reclamare: dt. laut zurufen, widersprechen, widerhallen). Diesen Funktionsverlust repräsentieren die in der Ausstellung verteilt angebrachten Leuchtkästenrahmen gleichsam „durch ihre Bestandteile und in sich selbst“. Durch ihre ungewohnte Durchlässigkeit thematisieren die Objekte verstärkt den sie unmittelbar umgebenden Raum. Durch das durch die Leuchtkästen begrenzte Raum- und Wandlicht entstehen wechselwirkende Licht- und Schattenverläufe, die ausgerechnet an Kompositionen der Farbfeldmalerei erinnern lassen. Das Aufzeigen der Übergänge in der Ausbreitung des Lichts im Raum sowie der Hinweis auf die Unterbrechungen des Lichts am skulpturalen Objekt scheinen hierbei vorrangig, und nicht ein analytisches Update von Lichtkunst allgemein.
Valentin Ruhry gelingt es entlang von Durchlässigkeiten der Grenzen zwischen dem jeweiligen Innen und Außen von Disziplinen zu operieren und gerade dadurch drohende Umgarnungen von Referenzsystemen aufzuspüren.

Zur Ausstellung erscheint der erste monografische Katalog des Künstlers.

Katalog: Droschl, Sandro; König, Christine (Hg.): Valentin Ruhry, Graz, Nürnberg 2013, Verlag für Moderne Kunst

www.ruhry.at

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21.04.2013, Peter Gerwin Hoffmann. ǁ PARALLEL WELTEN. mit 6,3 km anonymer malerei den sakralraum kunst vermessen

Peter Gerwin Hoffmann, II PARALLEL WELTEN , 2013, Video / Foto

KM– Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien

Eröffnung: 15.05.2013, 19:00
Ausstellungsdauer: 16.05.2013 – 02.06.2013
Öffnungszeiten: Di – So: 11-17 Uhr, Do: 11-20 Uhr

Auch in der Ausstellung ǁ PARALLEL WELTEN verfolgt Peter Gerwin Hoffmann in präzisen Versuchsanordnungen, wie Wirklichkeiten abzubilden oder neu zu konstruieren sind. Eine kleine Gemeindestraße in der Marktgemeinde Pöllau ist Ausgangspunkt der in den Erdgeschoßräumen des KM– projizierten und erstmals gezeigten Videoarbeit. Irritierende Wechselwirkungen der Landschaftsbetrachtung und des Raumempfindens sind hierin ebenso von Bedeutung wie auch malerische Fragen, etwa ob Landschaftsmalerei gar als medienreflexives „road movie“ funktionieren kann? Welche räumlich-sensorischen Verortungsprobleme die Präsentation im geschlossenen Ausstellungsraum wiederum bei den Betrachter/innen auslöst wird dabei individuell erfahrbar. Die Ausstellung ergänzen sozio-politische Fotografien, die Einblicke in gesellschaftliche Bräuche der durch die Straße vermessenen Region erlauben. Darüber hinaus tritt Peter Gerwin Hoffmann seit jeher auch durch pointierte, gesellschaftliche und politische Interventionen in Erscheinung.

Die Ausstellung findet anlässlich der Verleihung des Würdigungspreis des Landes Steiermark für bildende Kunst 2012 statt, der Künstler/innen in Anerkennung ihres künstlerischen Gesamtschaffens auf Vorschlag einer Jury verliehen wird.

Ausstellung zum Würdigungspreis des Landes Steiermark für bildende Kunst

16.05.2013, 19:00 Künstlergespräch Peter Gerwin Hoffmann

www.peter-gerwin-hoffmann.net

KM– Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien, Burgring 2, 8010 Graz

www.km-k.at